Ein guter Beginn und Pech am Ende in Kiel

Beim vierten Event der Segel-Bundesliga erreichte das Team vom SMCÜ den 13. Platz. Es segelten Michael Zittlau, Aaron Scherr, Alexander Gaiser und Henrik Schaal.

 

Am ersten Tag wehten konstante 9 Knoten Wind über die Regattabahn vor Kiel Schilksee. Der Wettfahrtleiter nutzte den guten Wind und konnte die ersten sechs Flights an diesem Tag abschließen. Das Team vom SMCÜ startete mit einem ersten Platz perfekt in den Spieltag und lag nach guten Läufen am Tagesende auf Rang 3. 

 

Samstags gab es morgens leichten Wind um 5 Knoten, der über den Tag auf 17 Knoten zunahm. Mit einem sechsten und einem ersten Rang begann der Tag für das Team vom SMCÜ gut, bevor eine Pechsträhne begann und das Team drei letzte und einen vierten Platz segelten. “Wir haben nicht unser volles Potenzial abrufen können. Gerade unsere Stärken bei Starkwind schienen verloren gegangen. Ein verdrehter Gennaker nach der Halse, eine nicht gesurfte Welle auf dem Downwind, eine schlecht getimte Wende an der Luvtonne. Kleinere Fehler, die wir uns normalerweise nicht leisten, haben ein besseres Resultat verwehrt”, sagt Michael. 

 

Sonntags warteten die Teams bis nach Mittag auf Wind, als dann ein Lüftchen kam, mit dem ein letzter Flight gesegelt wurde. Das Team vom SMCÜ erreichte darin einen fünften Platz.

“Bei diesem Spieltag belegten wir den 13. Platz. Zufrieden können wir nicht sein. Die anderen Teams haben es besser gemacht und stehen daher verdient oben,” sagt Michael. Damit liegt das Team vom SMCÜ in der Gesamtrangliste auf Platz 5. 

Gewonnen hat den Spieltag in Kiel mit deutlichem Abstand das Team vom Münchner Yacht Club vor dem Team One Kiel und dem Norddeutschen Regatta Verein.

 

In zwei Wochen findet das Finale der Segel-Bundesliga in Hamburg statt.

 

Artikel von Dominik Waibel

Foto von DBSL / Lars Wehrmann