Markus und Nikolas Betz segeln bei Tornado Weltmeisterschaft auf Platz 8

Vom 18. bis 25. Juli trafen sich die weltbesten Tornado Teams in Thessaloniki, Griechenland zur diesjährigen Weltmeisterschaft. Mit dabei: Markus und Nikolas Betz vom SMCÜ. Nach herausfordernden Bedingungen und zum Schluss aller Regattatage belegte das Team den 8. Platz und wurde bestes deutsches Team 2025.

Sonne, Leichtwind & Team und Kampfgeist werden belohnt:

Team Betz belegt Rang 8 in Thessaloniki als beste Deutsche.

Vom 18. Bis 25. Juli trafen sich die weltbesten Tornado Teams in Thessaloniki, Griechenland zur diesjährigen Weltmeisterschaft. Mit dabei: Markus und Nikolaus Betz vom SMCÜ. Nach herausfordernden Bedingungen und zum Schluss aller Regattatage belegte das Team den 8. Platz und wurde bestes deutsches Team 2025.

Der erste Regattatag der Weltmeisterschaft in Griechenland wurde bei 35 Grad und leichtem Wind (3–10 Knoten) gesegelt. „Zwei spannende Wettfahrten waren angesetzt. In der ersten segelten wir auf Platz 11, in der zweiten konnten wir uns auf Platz 7 verbessern – ein solider Start bei nicht einfachen Bedingungen mit vielen Winddrehern“, berichtet Markus Betz. “Am zweiten Wettkampftag zeigte sich das Revier von seiner herausforderndsten Seite. Bei 37 Grad, leichtem, drehendem Wind und tückischer Strömung fühlte sich das Segeln zeitweise an”. „Als wenn man sich hinter einem Flugzeugträger befindet – wo es plötzlich windstill werden kann“, erinnert sich Nikolaus. "Für manche Teams ging es nach vorne, für andere zurück. Uns trennten nur zwei Punkte vom führenden Team. Wir lagen auf einem starken 5. Gesamtplatz.“ Das erste Rennen beendete Team Betz auf Platz 5, im zweiten Rennen Gestern wurde es glücklicher Dritter. Die Top 5 lagen eng beieinander – ein spannender Kampf!

Leider verlief der dritte WM-Tag nicht so wie gewünscht. „Nikolas und ich haben um jedes Boot gekämpft. Aber, die Physik lässt sich eben nicht austricksen. Doch gerade in solchen Momenten zeigt sich, was für ein starkes Team wir sind. Auch wenn’s hakt, bleiben wir respektvoll, motivieren uns gegenseitig – und richten den Blick nach vorn“, so Markus. Diesen Tag schlossen beide auf Rang 8.

Am letzten Wettkampftag gab es kaum Wind bei 39 Grad und es zeigte sich erneut, was diesen Sport so herausfordernd macht: „Im vorletzten Rennen versagte eine zentrale Umlenkrolle unseres Gennakers“ berichtet Markus. Statt mit der üblichen 10 kg Zugkraft musste Nikolas das große Segel mit etwa 70 kg Kraft bedienen – Leine für Leine, unter vollem Einsatz. „Uns war klar: Das hält nicht lange. Also entschieden wir uns, beim Setzen und Bergen besonders vorsichtig zu agieren – auch wenn das bedeutete, an einigen Stellen Meter einzubüßen. Das Ziel: das Rennen zu beenden, ohne größeren Schaden.“ Trotz dieser Hürde konnten beide bei Leichtwind ihren 8. Gesamtrang verteidigen – als bestes deutsches Team! Eine Platzierung, auf die Markus und Nikolas stolz sein dürfen.